Aktuell

Aktuelle Informationen aus unserer Hospizarbeit für Erwachsene, Kinder und Jugendliche in Schwerin und Umgebung

 

Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen, Familienbegleitdienst, Kindertrauer, Männertrauer

 

Gedenktreffen 2020 in Cramon 

Unser Gedenktreffen findet einmal jährlich statt: 
Gemeinsam gedenken wir allen verstorbenen Menschen, die wir intensiv in den letzten 12 Monaten über unseren ambulanten Dienst begleitet haben. Dieses Mal trafen wir uns zu einer Andacht in der Cramoner Kirche mit anschließendem Abschiedsritual am Cramoner See. Im herrlichen Garten des Cramoner Pfarrhofs Klang unser Treffen beim gemeinsamen Grillen aus.

 

Gedenktreffen 2020 Cramon

Was für ein wundervoller Tag!

 

Wir alle haben diensem Tag gespannt entgegengefierbert. 
Nach langer Pause konnten wir uns endlich alle in dieser Größenordnung wiedersehen. 
Mit 50 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben wir gemeinsam Kraftsteine gefertigt, Blumen gepflanzt, Traumfänger gebastelt, gegrillt und Kuchen geschlemmt. 

Danke an alle Helfer!

Veranstaltung für trauernde Kinder und Jugendliche, sowie Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen

 

Weitere Bilder befinden sich auf Facebook. 

 

 

Spendenübergabe für Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen

 

 

 

Gefühle 

Gefühle, Trauer von Kindern und Jugendlichen, Begleitung

 

Es gibt viele unterschiedliche Gefühle und Emotionen, '
wie Freude, Wut und Traurigkeit.
Sie in Worte zu fassen ist für Kinder und Jugendliche beschwerlich.
Deshalb dachten wir uns, wir zeichnen einen Umriss von unserem Körper und schauen genauer, wo all diese Gefühle sein können und was wir empfinden. 
Wenn wir traurig sind, ist es zum Beispiel möglich, dass wir nichts Essen können,
da es sich anfühlt als hätten wir einen Stein im Magen. 

 

 

Wunschtiere 

Spende für schwererkrankte Kinder, Wunschtier, Geschenk

 

Heute haben wir eine tolle Spende bekommen: Handgefertigte Stoftiere.
Je nach Wunsch werden für unsere kleinen und großen schwerkranken Persönlichkeiten Tiere oder Figuren gefertigt.
Wenn Euch ein Kind einfällt, dass schwer erkrankt ist und so einen Herzenswunsch hat meldet Euch gerne.

 

 

Jugendtrauergruppe

 

Jugendtrauergruppe, Tod, Jugendliche, Gruppe, Trauer

 

Am 18. Juni 2020 startet wieder eine neue Jugendtrauergruppe.
Sie richtet sich an alle jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren.
In den regelmäßigen Treffen sprechen die Jugendlichen über den Alltag und tauschen sich mit Gleichaltrigen über den Verlust eines nahestehenden Menschen aus. Kreative Aktionen, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Tischkickerspielen gehören genauso zu den Treffen, wie lachen, weinen, zuhören und schweigen. Alles kann, nichts muss.
Die 8 Gruppentreffen werden durch qualifizierte Begleiter moderiert und mit vielen Ideen und Impulsen gestaltet.

 

 

Trauerkloß, Trauer, Angehörige, Bestand

Das ist der kleine Trauerkloß!


Er ist ein Bestandteil unseres Newsletters "Gefühlskompass", der alle 3 Monate auf unserer Homepage erscheint.
Ideeen mit Texten und Terminen.
Dieser Newsletter richtet sich an alle trauernden Menschen, denen er vielleicht hilfreich in Schweren Zeiten sein kann.
Wer interesse hat ihn zu lesen, 
klickt "Trauerbegleitung" an,
dann "Newsletter" und zum
Schluss "Gefühlskompass".

Viel Spaß beim Lesen und einen herzlichen Dank an Petra M. für diese tolle Arbeit.

 

Neujahrstreffen 2020 im Hospizverein Schwerin

 

Am 16. Januar fand die erste Veranstaltung von unseren diversen Aktivitäten in diesem Jahr im Anna-Hospital statt.  Jedes Jahr wollen wir uns zum Neujahrstreffen auf ein weiteres, erfolgreiches Jahr voller interessanter Begegnungen, Begleitungen von Menschen, die uns anfragen und inspirierender Momente einstimmen. Erfreulich viele Mitglieder unseres Vereins fanden an diesem Tag den Weg zu uns. Sie bringen gute Laune und Hunger mit. Das offizielle Programm ist dem Anlass entsprechend kurz und kompakt. Ein terminlicher Ausblick auf das, was uns erwartet sowie die frohe Botschaft, zwei ungebundene Parktickets ab sofort im gesamten Stadtgebiet von Schwerin einsetzen zu können, wird freudig begrüßt. Und dann wird auch schon zum Sturm auf das Buffet geblasen.  Viele haben etwas Leckeres mitgebracht und es wird lebhaft geschnattert und gegessen. Der Höhepunkt des Abends war aber die Gruppe „SchlagsoPhon“, die die meisten schon von der tollen Benefizveranstaltung Anfang November 2019 kennen. Den begrenzten Räumlichkeiten angepasst ist die Gruppe mit sieben Mitgliedern kleiner als sonst, was den Musikgenuss aber nicht schmälerte. Nach knapp 1 Stunde Saxophon und Schlagzeug beendete die Gruppe ihren Auftritt mit einem Song, den anscheinend jeder außer mir im Raum kannte, beziehungsweise erkannte: die Olsen Bande.

Gut gelaunt, mit viel Vorfreude auf das neue Jahr endete unsere Auftaktveranstaltung.

Dieser Artikel wurde verfasst von Ursula Iborg.

 

Neujahrstreffen 2020 Hospizverein/ dienst Schwerin

 

Wer kommt denn da? 

Heute ist es nicht wie immer, denn heute ist Frida bei uns.
Frida ist kein kleines Mädchen, sondern eine Hundedame der Ruhepol in jedem Geschehen, egal wie unruhig alles um sie herum scheint. Wenn sie sich auf ihre flauschige Decke zur Ruhe begibt und ihr Köpfchen auf das Bein eines Menschen legt, wirkt alles ganz friedlich
"wie geerdet".
So freute sich heute ein Kind sehr über den spontanen Besuch von Frida. 

 

Tierkontakt

 

Kinder und Tierkontakt

Adventsnachmittag mit Märchenerzählerin 

 Adventsnachmittag mit Märchenerzählerin

 

Benefizkonzert 

2019 fand unser erstes Benefizkonzert in der Aula des "Fridericianum" statt. 
Schüler und Lehrer der Kreismusikschule "Carl Orff" und viele engagierte Ehrenamtliche aus unserem Hospizdienst stellten mit großer Leidenschaft und viel Herz und Kraft dieses berührende Konzert "auf die Beine". 
Das abwechslungsreiche und wundervolle Musikprogramm mit ausgewählten Musikstücken von modern bis klassisch begeisterte die ca. 150 Gäste. 

 

 Benefizkonzert in Schwerin

CAVALLUNA  Legende der Wüste 

Im Dezember bot sich für uns eine einmalige Gelegenheit.

Wir konnten unseren ehrenamtlichen Begleitern sowie Familien mit Kindern, die wir im letzten Jahr begleitet haben, den Besuch ermöglichen. Die Apassionata World GmbH lud uns ein, die spannende Geschichte von Prinzessin Samira zu erleben. Das neue Programm von CAVALLUNA nahm uns mit auf eine mystische Reise in die Weiten des Orients. 

 

Hospizdienst bei Cavalluna

 

Cavalluna Hospizverein Schwerin

 

Bildungsfahrt nach Kassel

Der Sommer meint es gut mit uns, als sich immer mehr Teilnehmer der Bildungsfahrt vom Hospizverein am Bahnhof Schwerin treffen, um gemeinsam Kassel zu erkunden. Es bilden sich 2-3 Grüppchen. Die „ Neuen“ und die „ alten Hasen“. Man kennt sich ja noch nicht. Aber das wird sich ändern. Schon im Zug sitzen wir bunt gewürfelt und manch einer zeigt seine Talente, zu unterhalten. Mit etwas Verspätung erreichen wir unser Quartier, den CVJM in Kassel. Ein gepflegtes Haus, diese Herberge des christlichen Vereins junger Menschen. Ein Meeting Raum wird schnell vorbereitet und die aus dem Zug bestellten Pizzen gemeinsam verspeist. Die Stimmung ist entspannt und gepaart mit der Vorfreude auf die Dinge, die da kommen werden. Die Zimmer sind einladend und sauber.

 

Wir sind die einzigen Gäste im Haus und uns erwartet ein leckeres Frühstück im Speiseraum. Danach geht’s mit der Tram ins Abenteuer Museen. Die Sonne lacht von einem wolkenlosen Himmel und erwartungsfroh geht es ins Museum für Sepulkralkultur. Eigentlich ist dieser Begriff doppelt gemoppelt sozusagen. Sepulkral bedeutet für sich schon allein Trauer- und Begräbniskultur. Man hat sich aber bewusst dafür entschieden, die Kultur noch anzuhängen. Und so findet sich in diesem einzigartigen Haus eine Ansammlung aller kulturellen Erscheinungen im Zusammenhang mit Sterben,Tod, Trauer und Gedenken. Als erstes sticht uns allen die derzeitig laufende Sonderausstellung „Mit dem Linienbus ins Jenseits“ ins Auge. Fantasievolle, farbenfrohe Särge, die sich seit Mitte des vorigen Jahrhunderts in der Begräbniskultur Ghanas etabliert haben. Die Tieren, Pflanzen, Gebäuden, Alltags-und Gebrauchsgegenständen nachempfundenen Särge haben also alles andere alsTradition, aber einen tiefen Bezug zu den Verstorbenen. Die Anordnung der Ausstellung im modernen Anbau des denkmalgeschützten Remisengebäudes aus Beton und Glas, lässt die Ausstellung hell und freundlich, ja fast fröhlich erscheinen, weil alles in grellstes Sonnenlicht getaucht ist.

In diesem Bereich erfahren wir auch Wissenswertes über die Sterbekultur im Hinduismus, Buddhismus, Islam, Judentum und Kulturen aus Übersee bevor es in die europäische/deutsche Kultur geht. Der Blick richtet sich auf den Umgang mit der Endlichkeit des Lebens, auf Bestattung – und Trauerriten, Alltags – und Kunstgegenstände. Historisches wird mit Zeitgenössischem in Beziehung gesetzt. Sehr beeindruckend, für mich durchaus auch leicht bedrückend. Da kommt eine Mittagspause im Sonnenlicht mit den Füßen im Wasser wie gerufen.

 

Der Nachmittag bietet die Überraschung schlechthin, denn unter der Bezeichnung GrimmWelt denken die meisten an die Brüder Grimm und deren Märchensammlungen. Dieses Museum bietet jedoch das volle Spektrum des faszinierenden Lebens, Schaffens und Wirken der Brüder Grimm. Neben den berühmten Märchen zeigt die Ausstellung die spannende Geschichte rund um die Entstehung und Weiterentwicklung des größten Wörterbuchs der deutschen Sprache. Wir verdanken somit den Brüdern Grimm die Vereinheitlichung der unzählbaren, regional bedingten Dialekte und somit unser heutiges Hochdeutsch. Leicht erschöpft von der Wärme des Tages und der unzähligen Eindrücke und Informationen erreichen wir unsere idyllisch gelegene Unterkunft und genießen unsere Abendverkostung.

Es steht noch ein Programmpunkt an. Das Gedenken der im letzten Jahr im Rahmen unserer Begleitungen verstorbenen Menschen. Wir treffen uns in dem parkartigen Garten der Unterkunft und wandern still in den angrenzenden Wald. Unter den mächtigen Baumkronen versammeln sich nun alle 18 Teilnehmer und lauschen den vorgetragenen Gedichten und den ca. 80 Namen der Verstorbenen. Eine Brücke führt über einen kleinen Bach zurück zum CVJM Gebäude. Wir betreten einzeln diese Brücke und übergeben unsere guten Wünsche an die Toten dem Bächlein. Der trägt die schmalen Papierstreifen, auf denen unsere Botschaften stehen mit einem munteren Glucksen fort. Ein gemeinsames Lied beendet diese wundervolle, harmonische Zeremonie und hallt noch einige Zeit in uns nach. Der Abend klingt wieder in unserem Meetingraum bei Getränken und Naschwerk mit angeregten Gesprächen aus. Es ist schön, wenigstens einige dieser wundervollen Menschen näher kennen zu lernen.

 

Der Sonntag begrüßt uns mit Sonne und zu erwartenden Rekordtemperaturen. Gut dass es heute in die freie Natur geht, ins UNESCO-Welt-Erbe Bergpark Wilhelmshöhe. Gemeinsam dort angekommen, ist es uns freigestellt, den Park zu durchwandern, das Schloss Wilhelmshöhe mit u a seiner Gemäldegalerie "Alte Meister" zu besichtigen oder sich per Shuttle in Richtung Herkules Denkmal fahren zu lassen. Für das leibliche Wohl sorgen diverse Gastronomien, zu denen auch die Kaskadenwirtschaft zählt, für die sich einige von uns entscheiden. Geht man auf dieser Höhe zu den namensgebenden Kaskaden, hat man einen atemberaubenden Blick hinauf zum Herkules Denkmal und hinab zum Schloss. Dabei sind 300 m Höhendifferenz zu überwinden. Der Naturpark ist ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastiken, Wasserkunst und Landschaft. Wir dürfen vor allem die Wasserkunst erleben, denn im Sommer, zwischen Mai und Oktober findet immer wieder ein weltweit einzigartiges Schauspiel statt. Dann sprudelt das Wasser, angefangen beim Herkules über die Kaskaden, den Steinhöfer Wasserfall, die Teufelsbrücke und fällt über das Aquädukt und die Peneuskaskaden hinab zum Schlossteich. Hier lässt der Wasserdruck eine große Fontäne über 50 m in die Höhe schießen. Aber nicht nur das Wasser läuft unaufhaltsam nach unten, auch die zahlreichen Zuschauer ergießen sich spektakulär über die 300 m Höhendifferenz bis zum SchlossTeich. Das ganze dauert knapp eineinhalb Stunden und bringt unseren Zeitplan in Bedrängnis, schließlich müssen wir noch unser Gepäck aus der Unterkunft holen und zum Bahnhof. Aber die umsichtige Organisation klappt vorbildlich und so erreichen wir rechtzeitig den Kasseler Hauptbahnhof.

 

Eine unschöne Verspätung der Züge nach Hamburg droht, den Tag mit einem kleinen Fiasko enden zu lassen. Aber auch hier verdanken wir es wieder dem beherzten Einsatz unserer Organisatoren Detlef und Kerstin, dass die deutsche Bundesbahn unplanmäßig in Lüneburg stoppt (nur für uns) und wir mit dem Regionalzug Lüneburg – Büchen in letzter Minute doch noch den geplanten Zug Hamburg – Schwerin erreichen. Total erschöpft, aber voller beseelter,  harmonischer und höchst interessanter Eindrücke, toller Begegnungen und Gespräche klingt diese Fahrt aus, die sich meiner Meinung nach absolut Bildungsreise nennen darf. Ich konnte nicht jeden zu seinen ganz persönlichen Eindrücken befragen, aber fest steht, es war gut, dass diese Fahrt so abwechslungsreich gestaltet war, so hatte jeder sein ganz persönliches Highlight und große Zufriedenheit mit diesem unvergesslichen Wochenende. Ein ausgesprochen großes Dankeschön dafür noch einmal an die Veranstalter und alle Beteiligten.

Ursula Iborg

 

Bildungsfahrt nach Kassel
Der Weg - Hospizarbeit und Sterbebegleitung in Schwerin vom 06.08.2019

Ein halbes Jahr hat Gina-Marie Vollert sich einem Thema gewidmet, das häufig verdrängt wird: die Begleitung sterbender Menschen. Sie hat dafür in Schwerin über die Hospizarbeit recherchiert und zahlreiche Interviews geführt. Entstanden ist eine sehr persönliche, einfühlsame rund einstündige Fernseh-Reportage.

Reportage August 2019

 

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Was für ein tolles Wochenende!
Am 10.05.-12.05.2019 fand unser erstes Erlebniswochenende für Abschied nehmende, trauernde Kinder und Jugendliche auf dem Kamelhof Sternberger Burg statt. 
Durch die vielen fleißigen Einzelspender, die Schweriner Hospizstiftung und das Busunternehmen Flaegel Reisen, konnten wir es allen Kindern ermöglichen daran teilzunehmen.
Unvergessliche Momente ganz nah bei den Tieren und das weitläufige Gelände bot den Kindern viel Freiraum zum Entdecken. Durch Rituale und den intensiven Austausch über den Verlust eines geliebten Menschen kamen sich die Kinder und Begleiter untereinander näher und wuchsen fest zusammen.
Danke für diese gemeinsamen Momente!❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

 

 

 Schweriner express 30. März 2019  <- hier klicken

Christa`s Wunsch wurde war!
Mit Hilfe des Wünschewagens, konnte sie an der Hochzeit ihres Enkelsohnes teilnehmen. 

 

 

 

Der Wünschewagen war für uns im Einsatz
Februar 2019 

VIELEN DANK!!!

 

 

Räuberpost Ausgabe Dezember - Februar 2018/2019

 

 

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Ehrenamt in unserem Hospizverein

Wer in unser Programm „einsteigt“ verpflichtet sich keineswegs, Hospizbegleiter(in) oder Mitglied unseres Vereins zu werden. Unser Ziel ist, die Thematik „Sterben“ aus den Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen zurück in die Familien zu holen.

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